Das Work & Life Konzept
Work & Life verbindet technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen mit konkreten Fragestellungen aus Beruf, Unternehmen und privatem Leben. Im Mittelpunkt stehen Information, Analyse, Vernetzung und der Zugang zu passenden Experten und Lösungswegen.
1. Ziel und Positionierung
Work & Life soll als moderne, praxisnahe Veranstaltungs- und Arbeitsgruppenreihe Menschen zusammenbringen, die konkrete Fragen, Ideen oder Vorhaben haben. Dabei geht es nicht um klassische Produktwerbung, sondern um Orientierung: Probleme und Ziele werden verständlich gemacht, Möglichkeiten aufgezeigt und bei Bedarf passende Fachleute aus dem Netzwerk einbezogen.
Leitgedanke: Erst analysieren – dann entscheiden.
- Mitglieder aus Vereinen, Verbänden (VDI, BVMW, etc.) und Unternehmen erhalten einen zusätzlichen praktischen Nutzen aus dem Netzwerk.
- Privatpersonen und Interessierte bekommen einen verständlichen Zugang zu komplexen Themen.
- Arbeitsgruppen bündeln Fachwissen, Erfahrungen und Ansprechpartner.
- Veranstaltungen geben Impulse und führen bei Bedarf in ein persönliches Erstgespräch.
- Die Entscheidung über weitere Schritte bleibt immer beim Teilnehmer bzw. Auftraggeber.
2. Aufbau von Work & Life
Work & Life bildet die Dachmarke. Darunter arbeiten thematisch klar abgegrenzte Arbeitsgruppen. Jede Arbeitsgruppe hat eine erkennbare Aufgabe, eigene Themenschwerpunkte und kann Veranstaltungen unter einem gemeinsamen Erscheinungsbild anbieten.
Unsere Arbeitsgruppen:
Analyse
Ziele, Probleme und Vorhaben strukturiert erfassen und Lösungswege vorbereiten.
Fördermittel
Fördermöglichkeiten für betriebliche und private Vorhaben erkennen und einordnen.
Bauen & Wohnen
Neue Bau-, Sanierungs- und Wohnkonzepte sowie Immobilien als Vorsorge betrachten.
Bildung
Weiterbildung, MINT, KI, Berufsorientierung und lebenslanges Lernen verbinden.
Existenzgründung
Gründungsideen auf Tragfähigkeit prüfen und den Weg bis zur Umsetzung strukturieren.
3. Gemeinsame Arbeitsweise
1. Idee, Problem oder Vorhaben aufnehmen
2. Ziel und Ausgangssituation klären
3. Rahmenbedingungen und mögliche Hindernisse erfassen
4. technische, wirtschaftliche und organisatorische Optionen prüfen
5. Fördermöglichkeiten und Partner einbeziehen
6. Lösungsvorschläge verständlich darstellen
7. Teilnehmer bzw. Auftraggeber entscheidet über das weitere Vorgehen
4. Arbeitsgruppen und Aufgaben
1. Arbeitsgruppe Analyse
Erst analysieren – dann entscheiden.
Die Arbeitsgruppe Analyse ist die zentrale Einstiegsstelle. Sie hilft, aus einer zunächst offenen Idee oder einem Problem eine klar strukturierte Aufgabenstellung zu machen. Ziel ist es, vorschnelle Einzelmaßnahmen zu vermeiden und stattdessen einen nachvollziehbaren Entscheidungsweg zu entwickeln.
Aufgaben:
- Erstgespräch und strukturierte Aufnahme der Ausgangssituation
- Zieldefinition und Priorisierung
- technische, wirtschaftliche und persönliche Rahmenbedingungen erfassen
- Alternativen und Risiken sichtbar machen
- geeignete Arbeitsgruppen, Fachleute oder Partner einbinden
- Handlungsempfehlungen und nächste Schritte formulieren
Typische Fragestellungen / Beispiele:
- Investition oder Erweiterung eines Betriebes
- Energie-, Digitalisierungs- oder Personalthemen
- Bau-, Sanierungs- oder Wohnvorhaben
- Weiterbildungsbedarf
- persönliche Vorsorge- oder Zukunftsentscheidungen
Veranstaltungsidee
„Erst analysieren – dann entscheiden: Wie aus einer Idee ein sinnvoller Lösungsweg wird.“
2. Arbeitsgruppe Fördermittel
Förderchancen erkennen, bevor investiert wird.
Die Arbeitsgruppe Fördermittel zeigt auf, welche öffentlichen Programme oder Finanzierungsbausteine für ein Vorhaben grundsätzlich relevant sein können. Entscheidend ist nicht die möglichst lange Liste von Programmen, sondern die Frage, welche Förderung zu Ziel, Zeitpunkt und Investition passt.
Aufgaben:
- Vorhaben und Investitionsbedarf aufnehmen
- Förderfähigkeit und Förderlogik vorprüfen
- Programme nach Zielgruppe und Zweck strukturieren
- Fristen, Bedingungen und Eigenanteile verständlich machen
- Fördermittel mit Finanzierung und Projektablauf abstimmen
- bei Bedarf geeignete Fachpartner einbinden
Typische Fragestellungen / Beispiele:
- Maschinen und betriebliche Investitionen
- Energieeffizienz und Transformation
- Digitalisierung
- Weiterbildung und Qualifizierung
- Bauen und Sanieren
- private Investitionen und ausgewählte Vorsorgethemen
Veranstaltungsidee
„Fördermittel richtig nutzen – was wird gefördert und was passt zu meinem Vorhaben?“
3. Arbeitsgruppe Bauen & Wohnen
Wohnen und Bauen neu denken.
Die Arbeitsgruppe Bauen & Wohnen betrachtet technische, wirtschaftliche und nutzungsorientierte Lösungen rund um Gebäude. Von neuen Materialien und Bauweisen bis zu altersgerechten Wohnformen und Immobilien als Vorsorge steht der gesamte Lebenszyklus eines Vorhabens im Blick.
Aufgaben:
- Bau- und Sanierungsideen strukturieren
- moderne Materialien und Bauweisen vorstellen
- Kosten, Eigenleistung und Ausbaustufen betrachten
- Energie, Nutzung und Zukunftsfähigkeit verbinden
- altersgerechte und flexible Wohnkonzepte entwickeln
- Immobilien als Bestandteil der persönlichen Vorsorge betrachten
Typische Fragestellungen / Beispiele:
- Tiny House und modulares Bauen
- Selbstbau- und Ausbaukonzepte
- Sanierung und energetische Verbesserung
- Wohn- und Gewerbebau
- barrierearmes bzw. altersgerechtes Wohnen
- Nutzungs- und Vorsorgekonzepte mit Immobilien
Veranstaltungsidee
„Wohnen neu gedacht – vom Tiny House bis zur Altersvorsorge.“
4. Arbeitsgruppe Bildung
Lernen ein Leben lang.
Die Arbeitsgruppe Bildung entwickelt und vermittelt praxisnahe Konzepte für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen. Sie verbindet schulische MINT-Themen, künstliche Intelligenz, Berufsorientierung sowie berufliche Weiterbildung und Qualifizierung.
Aufgaben:
- MINT- und KI-Konzepte für Schulen und Jugendliche entwickeln
- Berufsorientierung praxisnah unterstützen
- Weiterbildungsbedarf von Unternehmen analysieren
- modulare Präsenz- und Onlineformate entwickeln
- Quereinstieg und Nachqualifizierung unterstützen
- Unternehmen, Schulen, Dozenten und Netzwerkpartner zusammenbringen
Typische Fragestellungen / Beispiele:
- MINT-Projekte und Schülerangebote
- KI als Lern- und Arbeitswerkzeug
- Weiterbildung von Beschäftigten
- Qualifizierung für neue Aufgabenfelder
- Quereinstieg in gefragte Berufsfelder
- lebenslanges Lernen für ältere Beschäftigte
Veranstaltungsidee
„Lernen neu gedacht – von MINT und KI bis zur Weiterbildung im Unternehmen.“
5. Arbeitsgruppe Existenzgründung
Von der Idee zum tragfähigen Unternehmen.
Die Arbeitsgruppe Existenzgründung begleitet Gründungsinteressierte bei der strukturierten Prüfung und Vorbereitung ihrer Geschäftsidee. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob aus einer Idee ein wirtschaftlich tragfähiges und persönlich passendes Vorhaben werden kann.
Aufgaben:
- Geschäftsidee und Gründerprofil analysieren
- Zielgruppe, Markt und Wettbewerb betrachten
- Leistungsangebot und Geschäftsmodell schärfen
- Kalkulation, Kosten und Liquiditätsbedarf vorbereiten
- Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten prüfen
- Rechtsform, Marketing und Absicherung einordnen
- Fahrplan bis zur Gründung und zu den ersten Aufträgen entwickeln
Typische Fragestellungen / Beispiele:
- technische oder beratende Dienstleistungen
- Handwerk und Bau
- digitale Geschäftsmodelle
- nebenberufliche Gründung
- Unternehmensnachfolge oder neue Geschäftsfelder
- Gründung nach Weiterbildung oder beruflicher Neuorientierung
Veranstaltungsidee
„Gründen – aber richtig: Warum eine gute Idee allein noch kein Unternehmen macht.“
5. Veranstaltungsformat
Die Arbeitsgruppen präsentieren ihre Themen in einer einheitlichen Reihe unter der Dachmarke Work & Life. Jeder Termin soll informieren, konkrete Beispiele zeigen und den Teilnehmern die Möglichkeit geben, im Anschluss persönliche Fragen zu vertiefen.